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Fußballcamps 2019 / 2020 für Kinder & Jugendliche

Fußballcamps für Kinder und Jugendliche 2019/2020

Klar, die Schulferien sind eine tolle Sache! Die Hausaufgaben fallen weg. Ihr könnt jeden Tag ausschlafen. Euch steht so unendlich viel freie Zeit zur Verfügung – bis es Euch irgendwann langweilig wird. Eure Freunde sind immer noch nicht von ihrer Urlaubsreise zurück. Also ist niemand da, mit dem Ihr Fußball spielen könntet.

Mama oder Papa kommen dafür auch nicht infrage, denn sie müssen arbeiten. Darüber hinaus sind sie nicht geeignet für diesen Sport. Mama trifft den Ball nicht, und Papa sieht ihn aufgrund seines fülligen Bauchumfanges nicht.

Es gibt auch Eltern, die sind alleinerziehend und rund um die Uhr im Stress. Oft fehlt ihnen einfach die Kraft, sich während der langen Sommerferien um alle Bedürfnisse ihres Kindes zu kümmern. Abgesehen davon bereitet es auch nicht allen Müttern und Vätern gleich großes Vergnügen, ein Tor zu hüten oder über den Bolzplatz zu hetzen.

Fußballcamps in allen Schulferien

Doch für Euch als begeisterte Fußballfans zählt nur ein Motto: Das runde Ding muss ins Eckige – immer, das ganze Jahr über und insbesondere in den Osterferien, den Sommerferien und den Herbstferien! Die ideale Lösung für Euch ist daher ein Urlaub in einem Fußballcamp für Kinder und Jugendliche. Hier trefft Ihr nicht nur Gleichaltrige, mit denen Ihr von morgens bis abends dem Ball hinterherjagen könnt. Sondern in dem Camp stehen Euch auch ausgebildete Trainer zur Seite, die Eure spielerischen Fähigkeiten in lockerer Atmosphäre aufs Beste zu fördern wissen.

In so einem Ferienlager spielt es keine Rolle, ob Ihr blutjunge Anfänger auf dem Spielfeld seid oder erfahrene Fußballer. Ihr findet auf jeden Fall Platz in einem Team, das Eurem Können entspricht. Schnell werdet Ihr neue Freunde finden, die Eure sportliche Leidenschaft teilen. Euren Mannschaftsgeist könnt Ihr dann bei Turnieren unter Beweis stellen. Fußball, Abenteuer, Spaß, Relaxen mit neuen Kumpels – in so einem Camp steht Euch ein unvergessliches Erlebnis bevor.

Persönliche Fußballcamp Erfahrung unserer Autorin

Ein kurzer persönlicher Einschub unserer Autorin: “Meine zwölfjährige Tochter, die neugierig diesen Einleitungstext über Fußballcamps gelesen hat, meinte anschließend schmollend zu mir: “Als wäre Fußball nur was für Jungs! Aber keiner denkt an uns Mädchen! Ich spiele jetzt schon seit zwei Jahren in einer Mannschaft.” Ich konnte sie beruhigen. Selbstverständlich gibt es auch Ferienfreizeiten für Nachwuchskickerinnen. Nun strahlte mein Kind und erinnerte an die Worte der “goldenen” Stürmerin Ada Hegerberg aus Norwegen, die an Frauen in vermeintlich typischen Männersportarten gerichtet waren: “Bitte, glaubt an Euch selbst!”

Fußballcamps in Deutschland

Zwei Mädchen im Fußballcamp

Zwei Mädchen im Fußballcamp

Der eine möchte gerne seine Osterferien, Sommerferien oder Herbstferien weit weg von zu Hause verbringen, um Neues zu entdecken. Der andere hat sein Elternhaus lieber in erreichbarer Nähe, weil ihm das Sicherheit vermittelt. Beide Wünsche sind nachvollziehbar. Auch sind beide erfüllbar, denn die Standorte von Fußballcamps in Deutschland sind flächendeckend über alle Bundesländer verteilt.

Es gibt aber auch noch andere Gründe, die für die Wahl eines Ferienlagers in einem bestimmten Bundesland sprechen:

So hat beispielsweise noch nie ein deutsches Team ohne einen Rheinland-Pfälzer den Weltmeistertitel geholt, wie der SWR auf seiner Homepage berichtet. Da liegt es doch nahe, sich für eine Freizeit in Bitburg zu entscheiden. Möglicherweise zählt Ihr eines Tages zum Kader der Nationalelf und könnt dann rückblickend darauf verweisen, dass Eure Karriere in einem Trainingslager in Rheinland-Pfalz begann.

Für Fußballbegeisterte hat aber auch Nordrhein-Westfalen seinen Reiz. So stammen etwa die bekannten Fußballer Manuel Neuer und Mesut Özil aus Gelsenkirchen. In diesem Bundesland bietet beispielsweise Köln ein Tagescamp an, sodass Ihr Euch schon mal einen ersten Eindruck vom Ablauf eines solchen Trainingslagers verschaffen könnt.

Fans vom FC Bayern München zieht es natürlich in den Süden des Landes. Für die Nachwuchskids käme da ein Camp-Standort wie der in Bad Tölz infrage, wo die Eltern gleichzeitig an der rauschenden Isar mit Blick auf die Voralpengipfel einen erholsamen Urlaub verbringen können.

Persönliche Fußballcamp Erfahrung unserer Autorin

Wieder ein kurzer persönlicher Einschub unserer Autorin: “Mama, ich sehe da, dass es in Hinsbeck ein Mädchen Fußballcamp für Zwölf- bis 18-Jährige gibt. Da will ich hin!”, sagt meine Tochter, die mir beim Schreiben dieses Textes unaufhörlich über die Schulter blickt. Hinsbeck liegt von unserem Wohnort circa 100 Kilometer entfernt. Ich verspreche ihr, darüber nachzudenken. Grundsätzlich finde ich die Idee, die Fußballleidenschaft meiner Tochter zu fördern, gut. Vorher möchte ich mich aber über das Thema noch weiter schlaumachen.

Beim Durchstöbern der diversen Freizeitangebote mit unterschiedlichen Schwerpunkten wie Training speziell für Torwarte entdecke ich etwas, was mir als guter Kompromiss zwischen den Sehnsüchten meiner Tochter und meinen Vorstellungen erscheint:

Fußballcamps in England

Schlechte Schulnoten in einer Fremdsprache bereiten nicht nur Eltern Sorgen, sondern lasten auch schwer auf der Seele eines Kindes. Aber der Nachwuchs tobt sich nun mal lieber beim Bolzen auf dem Rasen aus, anstatt stundenlang am Schreibtisch zu sitzen und Vokabeln zu büffeln. Wie lässt sich also das eine mit dem anderen sinnvoll verbinden, sodass alle Beteiligten zufrieden sind und am Ende vor allen Dingen die Kinder davon profitieren? Natürlich mit dem Besuch eines Fußballferiencamps im Ausland.

David Beckham ist Euer Idol? Im Englischunterricht schweigt Ihr lieber, weil Ihr nichts versteht? Dann seid Ihr also reif für die britische Insel, um Euch sowohl auf dem sportlichen als auch auf dem sprachlichen Gebiet fit zu machen.

Um Eure Englischkenntnisse auf spielerische Art und Weise zu verbessern, bietet sich beispielsweise ein Fußballferiencamp in Exmouth an der englischen Südküste an:

Schon morgens begrüßt Euch Eure Gastfamilie in ihrer Muttersprache: “Good morning!” Beim Training geht es auf Englisch weiter: “Kick it like Beckham!” Im Anschluss findet Englischunterricht statt, bei dem Euch qualifizierte Lehrer den Lernstoff verständlich und geduldig erklären. Am Ende Eurer Ferienfreizeit werdet Ihr vermutlich sogar in der englischen Sprache träumen und zukünftig mit guten Noten auf Eurem Versetzungszeugnis glänzen. Darüber hinaus werden Eure Fußballfreunde zu Hause staunen, welche Fortschritte Ihr beim Kicken gemacht habt.

Persönliche Fußballcamp Erfahrung unserer Autorin

Es folgt der dritte persönliche Einschub: Ich schlage meiner Tochter vor, während ihrer nächsten Ferien 2019 an einem Fußballcamp in Großbritannien teilzunehmen. Damit könne sie zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Zum einen könne sie auf diese Weise dazu beitragen, ihre schwachen Schulleistungen in Englisch zu verbessern. Zum anderen könne sie lernen, ihre Spieltechnik auf dem Fußballplatz weiter auszubauen. Meine Tochter ist von dieser Idee auf Anhieb begeistert. Ich jedoch muss ob ihrer Euphorie erst einmal schlucken: Fällt ihr die Trennung von mir so leicht? Doch dann denke ich, ich muss auch loslassen können, um mein Kind Schritt für Schritt in die Selbstständigkeit zu führen. Jetzt heißt es für mich, die Details, die mit einer solchen Veranstaltung für Kinder und Jugendliche verbunden sind, herauszufinden.

Betreuung in Fußballcamps

Betreuer von Fußballferiencamps für Kinder und Jugendliche sind nicht nur auf sportlichem Gebiet bestens ausgebildet, sondern verfügen auch über eine pädagogische Qualifikation. Diese ist auch nötig, denn leicht kann es dazu kommen, dass der oder die Kleine über Heimweh klagt. Oder Teenager haben Liebeskummer und vermissen ihren Schatz daheim. Fingerspitzengefühl und Verständnis für die Probleme der Nachwuchskicker sind das A und O der Betreuer, um die Situation stets im Griff zu haben und für eine gute Atmosphäre zu sorgen.

Bei Freizeiten im Ausland kümmern sich ebenfalls engagierte und professionell ausgebildete Mitarbeiter mit viel Herz und Verstand um das Wohl ihrer jungen Gäste. Auch ist gewährleistet, dass sie die Sprache des jeweiligen Landes perfekt beherrschen. In der Regel handelt es sich bei den Betreuern um Muttersprachler, die über viel Erfahrung auf dem Gebiet des Fußballspielens verfügen oder die besonders begabt im Unterrichten sind. Allen ist gemein, dass sie gerne mit jungen Menschen zusammenarbeiten, deren individuelle Fähigkeiten sie unterstützen wollen.

Um die Qualität der Mitarbeiter zu gewährleisten, müssen diese ein anspruchsvolles und umfangreiches Bewerbungsverfahren durchlaufen. Schließlich übernehmen sie eine verantwortungsvolle Aufgabe, bei der es nicht nur um das Vermitteln von Wissen geht. Sondern gleichzeitig sind sie auch vertrauensvolle Ansprechpartner für die Nachwuchsfußballspieler und deren Eltern.

Typischer Tagesablauf im Fußballcamp

Nach dem Frühstück nicht in die Schule zu müssen, sondern stattdessen zum Kicken auf den Sportplatz – das klingt doch paradiesisch, oder? So fängt der Tag auf jeden Fall in einem Fußballferienlager an. Auf dem Programm können dabei verschiedene Übungsschwerpunkte stehen. Mal trainiert Ihr das Dribbeln oder das Elfmeterschießen. Ein anderes Mal geht es um Technikverbesserungen im Mannschaftsspiel, wie es bei der Ballabgabe vonnöten ist.

Auch nachmittags wird wieder gebolzt bis zum Abwinken. Mühelos pest Ihr mit dem Ball übers Feld, geschickt trickst Ihr den Gegner aus und befördert mit einem Fallrückzieher das Runde Richtung Tor. Um wenige Zentimeter verpasst er den Pfosten. Woran hat es gelegen? Dieses Thema besprecht Ihr später in einer großen Runde mit Eurem Fußballtrainer, sodass Ihr das nächste Mal ein Traumtor schießt.

Zu den Highlights des Trainingslagers zählen Fußballturniere oder bei bestimmten Camps – wie dem in Haltern am See – der Besuch des Fußballspielers und -trainers Christoph Metzelder. Vielleicht entdeckt er genau Euch als förderungswürdige Nachwuchstalente?

Doch das Leben besteht nicht nur aus Fußball, sondern sollte ebenfalls Abwechslung beinhalten. Daher ist das Konzept solcher Ferienlager, auch über den Tellerrand hinauszuschauen. Ausflüge an Seen oder ins Schwimmbad, Besichtigung von Sehenswürdigkeiten, Grillabende und Kinobesuche schaffen den Ausgleich für ein konzentriertes Trainingsprogramm. Solche Momente dienen dazu, die Seele baumeln und den Spaß nicht zu kurz kommen zu lassen. Schließlich sind Ferien!

Unterbringung und Verpflegung im Fußballcamp

Je nach Art des Feriencamps gestaltet sich die Unterbringung unterschiedlich:

  • In den einen stehen Jugendherbergen mit Zweibett- oder Mehrbettzimmern zur Verfügung.
  • Andere Anbieter warten mit eigenen Häusern auf. Im Erlebnis- und Sportdorf Hinsbeck finden beispielsweise sechs bis acht Teilnehmer Platz unter einem Dach.
  • Bei Auslandsaufenthalten kommen die jungen Fußballbegeisterten entweder in Einzelzimmern bei Gastfamilien oder wie im Camp bei Cambridge in den Anlagen eines Campus unter.

In allen Fällen steht im Fokus, einerseits die Privatsphäre zu berücksichtigen und parallel ein Gruppengefühl entstehen zu lassen.

Was die Verpflegung angeht, besteht diese in der Regel aus Frühstück, Mittag- und Abendessen. Seid Ihr zu einem dieser Zeitpunkte unterwegs, gibt es ein Lunchpaket mit auf den Weg. Allergien oder spezielle Ernährungswünsche wie vegetarisches Essen könnt Ihr bei der Anmeldung gleich mit angeben, sodass es damit bei der Zusammenstellung des Speiseplans zu keinen Problemen kommt.

Anreise ins Fußballcamp

So gelangt Ihr zu Eurem Fußball Feriencamp:

Begleitete Fahrten mit der Bahn oderin modernen Reisebussen bringen Euch beispielsweise nach England und wieder nach Hause.

– Natürlich ist auch eine selbst organisierte Anreise möglich.

Details zu diesem Thema sind den jeweiligen Angeboten der verschiedenen Veranstalter zu entnehmen.

Altersklassen im Fußballcamp

Die Fußballcamps richten sich an junge Spieler von sieben bis 17 Jahre. Damit aber nicht ein Teenager mit einem zehn Jahre Jüngeren trainieren muss, sind die Altersgruppen gestaffelt.

Das Ferienlager in Bad Driburg bietet beispielsweise Sieben- bis 13-Jährigen die Möglichkeit eines Aufenthalts. 13- bis 17-Jährige finden in Bad Tölz den passenden Platz für sich.

Veranstalter von Fußballcamps

Atosto arbeitet ausschließlich mit seriösen Anbietern zusammen, die schon mehrere Jahre lang Feriencamps erfolgreich veranstalten. Viele von ihnen sind Mitglied in Verbänden wie dem BundesForum Kinder- und Jugendreisen e.V., die die Qualität der Reise garantieren. Darüber hinaus achtet Atosto darauf, nur solche Veranstalter in seinem Katalog aufzunehmen, die einen altersgerechten Betreuungsschlüssel vorweisen und eine qualifizierte Betreuung gewährleisten.

Rund um die Uhr erreichbar – auch im Fußballcamp

Sollte es irgendein Problem geben, sind die Feriencamp-Leiter Tag und Nacht erreichbar. Auch wir von Atosto stehen jederzeit zur Verfügung, um weiterzuhelfen. Die Teilnehmer selbst können sich bei Fragen und Nöten auch an einen Vertrauens-Betreuer wenden, der ihnen zu Beginn ihrer Ferienfreizeit vorgestellt wird.

Persönliche Fußballcamp Erfahrung unserer Autorin

Vorletzter persönlicher Einschub: Die Koffer meiner Tochter sind gepackt. In einer Stunde bricht sie auf, um zu einem Fußballferiencamp nach Großbritannien zu reisen. Wir haben Glück gehabt. Sie hat dort den letzten freien Platz ergattert. Für 2019 sind schon viele Angebote ausgebucht. Aufgeregt strahlt mich mein Kind an. Ich drücke sie an mich und flüstere ihr ins Ohr: “Ich bin stolz auf dich, meine Große! Ich wünsche dir viel Spaß und eine tolle Zeit! Gute Reise!”

Letzter persönlicher Einschub: Meine Tochter ist nun wieder zu Hause. Sie war so begeistert von dem Feriencamp, dass wir jetzt schon auf der Suche nach einem für nächstes Jahr 2020 sind. Nach dem, was mir mein Kind von ihrem Aufenthalt berichtet hat, kann ich ein Fußballcamp wärmstens weiterempfehlen. Habt Ihr schon was in Euren Ferien 2019 oder 2020 vor? Wenn nicht, dann schaut Euch mit Euren Eltern doch einfach mal unverbindlich die Angebote auf Atosto an.

Meine Tochter ist erneut fündig geworden. Sie möchte 2020 an einem Fußballcamp in Norddeutschland teilnehmen. Dort ist sie mit einer Freundin, die sie bei der Freizeit 2019 in Großbritannien kennengelernt hat, verabredet. Ich bin einverstanden, denn ihre Schulleistung im Fach Englisch hat sich um gleich zwei Noten verbessert. Und ich plane für meinen Urlaub im nächsten Jahr 2020 eine Reise nach Hamburg, weil ich mir diese Stadt schon längst mal anschauen wollte. Auch werde ich dann meine Tochter bei einem ihrer Fußballturniere im Feriencamp anfeuern können.