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Englischcamps 2019 / 2020 in Deutschland & England

Englischcamps für Kinder und Jugendliche

Englischcamps in den Schulferien erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Egal, ob in der Region, irgendwo anders in Deutschland oder in England. Immer mehr Kinder und Jugendliche verbringen ein Feriencamp mit einem englischsprachigen Programm.

Es gibt viele unterschiedliche Englisch Feriencamps in allen Schulferien, das Angebot ist vielfältig. Deswegen gibt hier einige Tipps, worauf ihr bei der Wahl eines Englischcamps achten solltet.

Was ist das Ziel des Englischcamps?

Zunächst sollte das grundsätzliche Ziel des Englischcamps klar sein. Geht es in erster Linie um die Sprache? Also darum, das in der Schule gelernte Englisch aktiv anzuwenden? Ist das Ziel, vor allen Dingen, englisch zu sprechen und die Kommunikation zu verbessern oder soll auch die Grammatik vertieft und wiederholt werden? Oder geht es neben der Sprache auch um die Kultur in einem englischsprachigen Land?

Je nach Ziel kommen unterschiedliche Angebot in Frage.

Englischcamps: Deutschland vs. Ausland

Wenn es vor allen Dingen um die englische Sprache geht und das Schulenglisch aktiv gesprochen werden soll, dann kann ein Englischcamp in Deutschland die richtige Wahl sein.

Es gibt viele tolle Englischcamps, die in Deutschland stattfinden, die genau darauf ausgelegt sind: Die englischen Kommunikationsfähigkeiten zu verbessern. Das Ziel ist es, den Teilnehmern die englische Sprache spielerisch nahe zu bringen und mögliche Barrieren bei der Anwendung der Sprache abzubauen.

In einigen Englischcamps geht es zusätzlich darum, die in der Schule gelernte Grammatik zu wiederholen und zu vertiefen. Entsprechend beinhaltet das Sprachcamp auch richtigen Englischunterricht.

Wenn es nicht allein um die Sprache selbst geht, sondern auch darum, die Kultur eines englischsprachigen Landes zu erleben, dann ist eine Sprachreise ins Ausland spannend. Auf einer Sprachreise nach England z.B. erleben die Kinder und Jugendlichen die englische Sprache nicht nur im Unterricht. Das ganze Umfeld ist englischsprachig und die Teilnehmer lernen, sich mit ihren Englischkenntnissen im Ausland zu verständigen.

TIPP – 4 Dinge, die bei der Wahl eines Englischcamps wichtig sind

Eltern und Kinder sind sich einig: Ein Englischcamp soll es sein. Es wäre doch schön, die Ferien zu nutzen, um an den Englischkenntnissen zu feilen. Aber worauf achten bei der Wahl? Das Angebot ist so groß und vielfältig. Deshalb gibt es hier einige Tipps, auf welche Dinge Sie bei der Wahl eines Englisch Sprachcamps achten sollten:

  1. Konzept: Mit oder ohne Englischunterricht
  2. Betreuung: Englisch Muttersprachler
  3. Freizeit Programm: Spezielles Interesse
  4. Ort: Deutschland oder Ausland

Konzept des Englisch Sprachcamps

Das Angebot an Englischcamps ist vielfältig. Es gibt viele verschiedene Anbieter, die jeweils ein eigenes Konzept anbieten. Das Englischcamp sollte also den Interessen und Vorstellungen des Teilnehmers und der Eltern entsprechen.

Englischcamp Klassiker: Englischunterricht + Freizeitprogramm

Die klassischste Art eines Englisch Feriencamps beinhaltet Unterricht und ein Freizeitprogramm. Der Englischunterricht ist allerdings nicht einfach eine Verlängerung des Schulunterrichts. Im Englischcamp geht es nicht darum, für den nächsten Test Vokabeln auswendig zu lernen und die Grammatik zu pauken.

Lebendiger Englischunterricht

In allen Englischcamps steht der Spaß an der Sprache im Vordergrund. Der Unterricht ist deshalb sehr lebendig und interaktiv gestaltet. Die Teilnehmer bekommen z.B. kleine Projekte, die sie gemeinsam im Team erarbeiten. Sie führen Interviews und spielen Rollenspiele auf englischer Sprache.

Natürlich möchten Teilnehmer, die in einem Englischcamp mit Englischunterricht teilnehmen, auch wirklich ihre Englischkenntnisse verbessern. Der Lernerfolg ist deshalb ein wichtiger Faktor. Die Englischcamp Veranstalter haben ihr Sprachlern Konzept über viele Jahre entwickelt und wissen: Es funktioniert. Die Kinder und Jugendliche wenden die englische Sprache aktiv an, vertiefen ihre vorhandenen Englischkenntnisse und erweitern sie zudem.

Durch die aktive Kommunikation auf englischer Sprache ist am Ende eines Englischcamps ein deutlicher Lernfortschritt zu erkennen. Die Teilnehmer verbinden Englisch mit positiven Erlebnissen und behalten sich ihre Freude an der englischen Sprache bei. Und haben sie häufig auch später im Englisch Schulunterricht mehr Freude an der Sprache.

Abwechslungsreiches Freizeitprogramm

Im Regelfall sieht der Tag in einem klassischen Englischcamp wie folgt aus: Vormittags Englischunterricht, nachmittags Freizeitprogramm – natürlich englischsprachig. Das Freizeitprogramm ist abwechslungsreich gestaltet und auch hier steht der Spaß und das Miteinander im Vordergrund. Es sind schließlich Ferien und die Kinder und Jugendlichen möchten von ihrem Schulalltag abschalten.

Im Freizeitprogramm geht es grundsätzlich um Spaß und Action. Es gibt aber auch Englischcamps mit speziellen thematischen Schwerpunkten des Freizeitprogramms. Das heißt, die Kinder und Jugendliche, die sich für ein Englischcamp mit Unterricht interessieren, können hinsichtlich des Freizeitprogramms aus einer Vielzahl an Themen auswählen.

So gibt es z.B. für Wasserratten Englischcamps mit Segelunterricht oder Wasserski-Schnupperkurs. Pferdeliebhaber werden sich in einem Englisch-Reitcamp wohlfühlen, wo sie Reitunterricht haben und sich um ihre Pflegepferde kümmern. Wer es musikalisch mag und gerne tanzt, dem wird ein Tanz-Sprachcamp gefallen.

Beliebte Veranstalter, die dieses Konzept an Englischcamps anbieten, sind z.B. Berlitz und Oskar lernt Englisch. Wem es ganz gezielt darum geht, an seinen Englischkenntnisse zu feilen, um die Schulnote zu verbessern, der sollte sich die Englisch-Lerncamps vom LernTeam anschauen.

Englischcamp ohne Unterricht

Es gibt auch tolle Englisch Sprachcamps ohne expliziten Englischunterricht. Hier findet das Programm auf englischer Sprache statt. Die Spiele heißen dann z.B. nicht mehr “Erobere die Flagge”, sondern “Capture the Flag”. Die Betreuer sprechen fast ausschließlich Englisch mit den Kindern und Jugendlichen. Und ermutigen sie, selbst Englisch zu sprechen. Beliebte Veranstalter von Englischcamps ohne Unterricht sind zum Beispiel YoYo Camps oder Camp Adventure. 

Sprachbarrieren abbauen

In einem englischsprachigen Feriencamp ohne Unterricht liegt der Fokus auf der mündlichen Kommunikation. Das heißt, die Campsprache ist Englisch und die Betreuer motivieren die Teilnehmer, selbst auf Englisch zu kommunizieren. Dadurch, dass alles auf Englisch stattfindet, fühlt es sich für die Teilnehmer so an, als wären sie in einem englischsprachigen Land.

Sie gewöhnen sich schnell an die Sprache und beginnen, sie auf ganz natürliche Art anzuwenden. Es kommt während des Sprachcamps also nicht darauf an, gute Noten zu erhalten oder einen Test zu schreiben. Und es gibt auch keine Unterrichtssituation. Das erleichtert es allen Teilnehmern – egal, wie viel Sprachkenntnisse sie mitbringen – ihre Sprachbarrieren abzubauen und frei englisch zu sprechen.

Gut zu wissen: Keine Vorkenntnisse erforderlich

Englisch lernen klingt ja gut. Aber müssen dafür nicht schon Sprachkenntnisse vorhanden sein, zumindest Grundkenntnisse?

Grundsätzlich gilt: Nein, Englischkenntnisse sind keine notwendige Voraussetzung für die Teilnahme an einem Englischcamp. Die Idee ist es, allen Kindern und Jugendlichen, die Lust haben, ihre Englischkenntnisse zu verbessern, an einem Englischcamp teilnehmen können.

Die Veranstalter von Englischcamps sind auf unterschiedliche Englisch Vorkenntnisse eingestellt. Die Betreuer wissen, wie sie alle Teilnehmer, ungeachtet ihrer Sprachkenntnisse, in die Gruppe integrieren.

In der Regel ist es so, dass die Teilnehmer, die im gleichen Alter sind, auch ähnliche Sprachkenntnisse haben. Entsprechend werden sie für die Lerngruppen und Aktivitäten gemeinsam eingeteilt. So wird sichergestellt, dass die Interessen zusammenpassen und die Teilnehmer den größtmöglichen Lernerfolg haben.

Betreuung im Englischcamp

Ein wichtiger Faktor bei der Wahl des Englischcamps ist die Betreuung. Egal, ob in Deutschland oder auf einer Sprachreise ins Ausland: Die Betreuung muss stimmen!

Hier gilt grundsätzlich: Alle Ferienfreizeiten Veranstalter nehmen ihre verantwortungsvolle Betreuer-Aufgabe sehr ernst. Sie stellen sicher, dass die Betreuer gut ausgebildet werden. Entweder bilden sie ihre Betreuer intern aus. Oder sie arbeiten mit geschulten Pädagogen zusammen.

Muttersprachler und Nicht-Muttersprachler

Im Englischcamp stellt sich darüber hinaus die Frage: Sind die Betreuer Muttersprachler? Die Antwort lautet hier: Meistens ja. Aber nicht gezwungenermaßen. Viele Veranstalter arbeiten ausschließlich mit Muttersprachlern als Betreuer zusammen. Das ist insbesondere der Fall, wenn die Englischcamps dem klassischen Konzept “Unterricht + Freizeit” entspricht.

Wenn die Betreuer englisch Muttersprachler sind, hören die Teilnehmer authentisches Englisch und lernen darüber hinaus auch ein Stück weit die Kultur der Betreuer kennen. Es gibt aber auch Englischcamps, in denen der Fokus stärker auf der englischsprachigen Atmosphäre liegt. Dann sind es häufig Englisch-Studenten oder Betreuer, die mehrere Jahre im englischsprachigen Ausland verbracht haben, die Englisch mit den Kinder sprechen.

Je nachdem, was das Ziel des Englischcamps ist, ist es für Eltern und Teilnehmer mehr oder weniger relevant, ob die Betreuer Muttersprachler sind. Die gute Betreuung ist in jedem Ferienlager gegeben.

Wenn es in erster Linie darum geht, die englische Sprache zu lernen und Kenntnisse zu verbessern, dann kann es sinnvoll sein, explizit ein Sprachcamp mit Muttersprachlern auszuwählen. Wenn es vor allen Dingen um eine schöne Ferienwoche geht mit viel Action und neuen Freunden und es schön ist, wenn die Teilnehmer zusätzlich Kontakt zur englischen Sprache haben, dann kann auch ein Englischcamp mit Nicht-Muttersprachlern eine schöne Option sein.

Deutschsprachige Ansprechpartner im Notfall

Egal, wie gut die Sprachkenntnisse sind: Eine berechtigte Frage ist, wie die Kinder sich im Notfall verständigen können.

Auch darauf sind die professionellen Veranstalter eingestellt. Es gibt immer mindestens eine deutschsprachige Campleitung vor Ort, an die die Kinder sich im Notfall wenden können. Hierbei ist es wichtig, dass die Kinder wissen, dass sie sich im Notfall immer an die Betreuer wenden können und sollten.

Internationale Teilnehmer

Neben der Frage, ob die Betreuer englisch Muttersprachler sind, ist es auch interessant, zu wissen, woher die Teilnehmer im Englischcamps kommen. Sind es hauptsächlich deutsche Kinder oder kommen sie aus aller Welt?

Die meisten Englischcamps in Deutschland richten sich an deutsche Schulkinder. Das ist sinnvoll, da die Englischkenntnisse bei Kindern im gleichen Alter schulbedingt ungefähr gleich sind. Das wiederum ist hilfreich, um die Gruppen altersgerecht aufzuteilen.

Es gibt aber auch englischsprachige Feriencamps, in denen Teilnehmer aus vielen verschiedenen Ländern teilnehmen. So z.B. das Adventurecamp in der Lüneburger Heide oder das Abenteuercamp in Bayern. Hier lebt das Feriencamp von der internationalen Atmosphäre und die Teilnehmer haben gar keine andere Wahl, als auf englisch (oder eben mit Händen und Füßen) miteinander zu kommunizieren.

Gut zu wissen: Kinder fühlen sich pudelwohl

Die Erfahrung hat gezeigt: Insbesondere Kinder und Jugendliche fühlen sich in einem englischsprachigen Umfeld sehr schnell zurecht und schließen neue Freundschaften.

Während Erwachsene sich manchmal etwas schwerer tun, ihre Sprachbarrieren abzulegen, gelingt Kindern das sehr schnell. Um zusammen Fußball zu spielen oder im See baden zu können, ist es ja auch gar nicht notwendig, jedes Wort zu verstehen. Kinder spüren sehr schnell – trotz Fremdsprache – ob sie gemeinsame Interessen haben oder nicht. So entstehen in Englischcamps viele schöne Freundschaften, manchmal sogar über Ländergrenzen hinweg.

Freizeit Programm in Englischcamps

Das Konzept eines Englischcamps ist eine Sache: Mit oder ohne Unterricht. Mit Muttersprachlern oder Nicht-Muttersprachlern.

Aber da es in jedem Feriencamp auch um Spaß und Action gibt, sollte auch auf das angebotene Freizeitprogramm geachtet werden. Mittlerweile gibt es viele Englischcamps, die spezielle Themen im Sprachcamp anbieten. Das heißt, neben der Wahl des Englisch Konzepts, gilt es auch, das richtige Freizeitprogramm zu finden.

Englisch Abenteuercamps

Beliebt bei allen Kids und Teens, die Lust auf Action haben und gerne viel Zeit draußen verbringen: English Adventure Camps. Hier gehen die Teilnehmer klettern und lernen, ein richtiges Lagerfeuer zu machen. Sie bauen ihr eigenes Floß und testen es im See auf Fahrtauglichkeit. So z.B. im Adventurecamp in Walsrode oder im Englischcamp mit Sport & Action in Winterberg.

Englisch Fußballcamps

Für kleine und große Nachwuchskicker, die ihrer Leidenschaft nachgehen wollen und gleichzeitig an ihren Englischkenntnissen feilen möchten: Ihr seid im Englisch Fußballcamp genau richtig.

Hier wird jeden Tag gekickt und nebenher auch Englisch gelernt. Wer gerne in Deutschland bleiben möchte, der wird sich im Englisch Fußballcamp in Hinsbeck wohlfühlen. Wer gerne kickt und Lust auf ein Abenteuer im Ausland hat, dem könnte das Englisch Fußballcamp in Exmouth gefallen.

Englisch Wassersportcamps

Eine sehr beliebte Kombination für Wasserfans: Englischcamp mit Wassersport. Insbesondere der Sommer bietet sich perfekt an, um Freizeitaktivitäten im Wasser zu unternehmen. Wassersport Englischcamps erfreuen sich immer größerer Beliebtheit, weshalb das Angebot vielfältig ist.

Schaut Euch das Wassersportcamp am Möhnesee an. Oder wollt ihr lieber Segeln? Dann könnte Euch das Englisch Segelcamp in Xanten gefallen. Gerne auch am, aber bitte mit Windsurfen. Kein Problem, dafür gibt es das Windsurfing Englischcamp. Und wer den Sommer gerne an der Ostsee verbringen möchte, für den könnte das Wassersport & Englischcamp in Damp das richtige sein.

Englisch Reitcamps

Pferdeliebhaber werden in den Englisch Reiterferien in Goch am Niederrhein fündig. Oder in den englischsprachigen Reiterferien auf der Reiterpension Karduck.

Das Freizeitprogramm in den Englischcamps ist riesig. Da ist sicherlich für jeden etwas dabei!